Fünf IKG Gruppen bei Explore Science in Friedrichshafen
Was haben eine Fallschutzzelle für Eier, eine ein Meter lange Brücke und eine Malmaschine, die ein nicht reproduzierbares Bild zeichnen soll, gemeinsam? Sie alle sind Aufgabenstellungen, die von den Teams des Explore Science Wettbewerbs der Klaus Tschira Stiftung in Friedrichshafen in diesem Jahr bearbeitet werden konnten, welcher am 7. und 8. Mai 2026 an der Uferpromenade stattfand.
Zum ersten Mal nahmen dort auch Gruppen des IKG, die am Schülerforschungszentrum arbeiten, in verschiedenen Kategorien Teil.
Den Start machten am 7. Mai Anne Burke und Laura Zimmer (beide Klasse 8). Sie haben sich dem Brückenbau verschrieben. Dabei mussten sie eine möglichst stabile aber leichte Konstruktion aus Papier und Faden bauen, die ausschließlich mit Flüssigkleber fixiert ist und eine lichte Weite von einem Meter überspannen muss. Am Ende wurde ihre Brücke mit einem Sonderpreis für die sauberste Konstruktion ausgezeichnet.
Am Tag darauf fanden die Wettbewerbe der Unterstufe statt. Drei Malroboter und eine Fallschutzzelle traten hierbei gegen 70 weitere Teams an. Jule Sauter (Klasse 5) hatte mit Lego einen Roboter designt und programmiert, der sich dem Thema Zahnräder verschrieben hat und konnte ihre vorbereitete Präsentation souverän der Jury vortragen.
Franziska Groborsch, Saphira Hoang, Sarah Okwanga, Kara Scholten und Elsa Timmermann (alle Klasse 5) haben in ihrer Malmaschine auf maximalen Zufall in der Gestaltung ihrer Bilder durch an Schnüren hängenden Stiften gesetzt, die mithilfe von programmierten Motoren unterschiedlich schnell und hoch in einem Holzgestellt gezogen werden und dann wieder auf einem Blatt aufgesetzt werden. Die Fünf haben darüber hinaus besonders viel Wert auf die künstlerische Ausgestaltung ihres Werkes gelegt.
Kieran Elsässer, Magdalena Kohlbrenner, Tanja Raach, Julian Rüdiger, Jasmin Scherer und Matteo Zimmer (alle Klasse 6 und 7) haben sich mit ihrem Roboter dem Thema Unterwasserwelt gewidmet. Der Roboter zeichnet zufällige Bilder mit Wellendesign, wobei der Aufbau des Roboters einem Korallenriff gleicht. Die Gruppe begeisterte die Jury durch ihre phantasievolle Maschinengestaltung und die raffinierte Programmierung.
Dass es gar nicht so einfach ist, ein Ei unbeschadet aus 1,5m Höhe fallen lassen zu können, wenn einem für die Entwicklung des Fallschutzes ausschließlich Papier zur Verfügung steht, welches auch nur in bestimmter Art und Weise geklebt werden darf, die Konstruktion dabei bestimmte Maße nicht überschreiben darf und gleichzeitig besonders leicht sein soll, haben Charlotte Böttger, Carlotta Munoz Caceres, Amy Senef und Ylenia Vorwalder in den letzten Monaten selbst festgestellt. Die vier Fünftklässlerinnen konnten mit ihrer Präsentation und in den Falltests zeigen, dass ihr Fallschutz ein Ei beim Fall aus einem Meter Höhe zuverlässig schützt und ihre Konstruktion außerdem im Vergleich der anderen Gruppen ein tolles Design aufweist.
Vorbereitet wurden die Gruppen am Schülerforschungszentrumsstandort Tuttlingen von Maximilian Kolpe, Samuel Rüdiger und Katharina Kaltenbach. An den Wettkampftagen wurden sie von Maria Brunner, Marion Sauter und Christine Zimmer begleitet, denen ein herzliches Dankeschön gilt.