Fünf IKGler qualifizieren sich für das Bundesfinale der Deutschen Neuroscience Olympiade

Wie sind Nervenzellen aufgebaut? Wie funktionieren sie? Welche Zelltypen gibt es im Nervensystem? Wie verrechnen eigentlich unsere Sinne verschiedene Eindrücke? Welche Strukturen gibt es in unserem Gehirn und welche Funktionen haben sie? Welche Krankheiten des Gehirns und des Nervensystems gibt es und wie kann man sie diagnostizieren?
All diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema Gehirn haben sich die 13 TeilnehmerInnen des IKG in den letzten drei Monaten gestellt, um sich auf die Deutsche Neuroscience Olympiade vorzubereiten, die am 29.03.2025 im Mathematikon in Heidelberg stattfand.
Nach der Begrüßung der Teilnehmenden stellten die Jugendlichen ihr Wissen in dem auf Englisch stattfindenden Wettbewerb zunächst in einem Multiple Choice Test zu Neurophysiologie unter Beweis, bevor sie an 40 verschiedenen Stationen anatomische Bilder, Schnitte und Strukturen im Gehirn benennen und charakterisieren durften. In einem dritten Wettbewerbsteil stellten sie anhand von Filmen und Beschreibungen Patientendiagnosen zu unterschiedlichen Krankheitsbildern. Anschließend folgte ein schriftlicher Wissenstest zu verschiedenen Bereichen der Neurowissenschaften.
Am Ende erreichte Ahsen Aydin (Klasse 10) im gesamten Teilnehmerfeld den Vizeregionalsieg. Finn Hilzinger (J1), Elena Umbrecht (J2), Lia Strauch (J1) und Chloé Michaut (Klasse 10) belegten die Plätze sechs bis neun und ziehen damit zusammen mit Ahsen ins Bundesfinale ein, das im Juni in Frankfurt am Main stattfinden wird. Das IKG ist damit die erfolgreichste Teilnehmerschule in Süddeutschland.
Betreut wurde die Gruppe von Katharina Kaltenbach, am Wettbewerb begleitete außerdem die Ärztin Anastasiia Lazarenko, die Gruppe, um sie in der Vorbereitung mit medizinischem Fachwissen zu unterstützen.